Seit Corona bestimmt nicht mehr die Uhr mein Leben, sondern die Sonne. Die Sonnenstrahlen wecken mich früh und bald darauf das Geläut der Kirchenglocke vom Nachbardorf.  Gar nicht so übel, denke und fühle ich und wende mich noch ein paar Mal hin und her. Zum Glück hat sich die Sonne in den letzten drei Wochen regelmässig gemeldet. Und so fällt mein erster Blick beim Aufstehen immer zuerst auf sie, in die freie Landschaft in Richtung Osten hinaus, dort wo sich Sonne und Fluss begegnen. Nach dem Morgenessen habe ich viel mehr Zeit als früher und muss mich nicht mehr zur Arbeit sputen. Mein Arbeitsplatz ist ja nun zu Hause.

Kaum sitze ich an meinem improvisierten Büroarbeitsplatz, blendet sie mich schon wieder, die Sonne, als möchte sie mir sagen, dass sie wichtiger sei als die Arbeit vor mir. Sie macht das so liebevoll wie Moritz unser Kater, der von links nach rechts über meine Compi-Tastatur tappt.

Ein ganz anderes Gefühl von Arbeit erlebe ich seit 4 Wochen. Hoffen wir auf Sie, auf die Sonne. Sie sei auch gut gegen die Corona-Epidemie. Vielleicht ist sie aber noch für vieles mehr wichtig. Habt ihr schon geachtet, wie hell und klar der Himmel ist seit die Wirtschaft langsamer läuft?

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