Arbeitsbeginn war heute um 8:05, sass zu Hause am Küchentisch mit Moritz, unserem Kater, der um meine Aufmerksamkeit buhlte und mir ständig im Dauerschnurr-Modus hin und her über meinen Computer tappte. Daneben der fein riechende Kaffee und das 4-Minuten Ei, das mir meine liebe Frau zubereitete. Es schmeckte köstlich. Es war wirklich sehr entspannt. Und dann war da auch noch die Morgensonne, die durchs grosse Terassenfenster schien und uns in aller Klarheit zeigte, dass wir endlich mal die Hausarbeit ernster nehmen sollten.

Soll ich nun Hausarbeit oder Homeoffice machen? Nein, das geht nun nicht. Ich richte weiter meinen Compi ein und mache mich schlau über unseren informellen SILO-Chat, was Geschäftssache ist. Vieles klappt noch nicht mit dem Onlinearbeiten, aber es wird besser. Wir unterstützen uns rege.

Um 10:00 ist Pause.

Mein Frau und ich machen einen Morgenspaziergang, geniessen die Natur, achten, dass wir niemanden zu Nahe kommen nur uns selbst. Unser Spaziergang führt uns am nahegelegenen Reithof vorbei, der auch noch ein Herz für Federvieh hat. Wunderbare Viecher sind das, gakernd begrüssen sie uns unter Beobachtung des prächtigen Hahns. Auch er begrüsst uns laut krächzend und zeigt sein Harem voller Stolz, von denen wir die feinen Eier haben. Eingesperrt hinter einem Zaun, gackern sie weiter, warten auf Futter.

Wir gackern nicht. Wer ist hier nun eingesperrt? Wir oder die Viecher?

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