Früher als sonst, wachte ich heute Morgen auf. Es ist 5.15 und der erste Tag Home-Office, der mich erwartet. Gestern wurde ich von Rahel über unsere Whatsapp-Gruppe SILO informiert, dass wir heute nicht zur Arbeit erscheinen sollen. Sie hat die Nachricht von unserer Direktion bereits gelesen und sofort an unsere Gruppe weitergeleitet. Im Geschäftsmail steht, dass bei uns in der Belegeschaft nun auch der erste Corona-Fall aufgetreten sei, und dass wir für die nächste Zeit von zu Hause arbeiten müssen.

Die Krise ermöglicht neue Arbeitsformen, was vorher nicht so einfach möglich war. Übrigens, zum Namen SILO, unsere Chatgruppe, gibt es eine lustige Story. Die Gruppe wurde nämlich letztes Jahr von uns ins Leben gerufen als wir gezwungen wurden die alten Abteilungsstrukturen aufzulösen. Wir sollten agiler werden. Von der Geschäftsleitung hiess es, wir seien zu sehr im SILO-Denken verhaftet und müssten beweglicher werden. So war es für uns nur folgerichtig, unsere Chat-Gruppe fortan SILO zu nennen. Wir werden weiterhin gähren, brüten und kreativ sein. Wir haben Vorrat auf Jahre. „Wir schaffen das.“

 

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